Kölner Brauerei-Verband e.V., Cäcilienkloster 10, 50676 Köln
Druckversion der Seite: Entstehung - Montag, 27. März 2017
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Entstehung des Kölner Brauerei-Verbandes e.V.

Die historischen Wurzeln des Kölner Brauerei-Verbandes sind die handwerklich-religiös geprägte St. Peter von Mailand Bruderschaft, die etwa seit dem 13. Jahrhundert besteht, und die seit der Unterzeichnung des Verbundbriefes im Jahre 1396 parallel dazu politisch agierende Brauer-Gaffel.

Die Geschichte der rein wirtschaftlichen Vertretung der Kölner Brauer beginnt mit der Auflösung der Zünfte durch Napoleon im Jahre 1797. Zu diesem Zeitpunkt existierten immerhin 110 Brauereien in Köln, die aber alle kleinbetriebliche Hausbrauereien waren.

Um 1800 schlossen sich die Brauereien im "Allgemeinen deutschen Brauer-Verband" zusammen. Am 22.07.1919 geben sich die Kölner Brauereien eine Satzung, die 1964 zuletzt geändert wurde. Die erste Eintragung des Verbandes in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Köln erfolgte am 17.12.1919.

Die Satzung beruht auf der Genehmigung der Mitglieder auf der Versammlung vom 22.07.1919. Damals waren 17 Mitglieder vorhanden.

Nach dem 2. Weltkrieg, am 12.04.1946 fand eine Mitgliederversammlung statt, bei der 15 Brauereien erschienen waren. Es wurde eine neue Satzung beschlossen sowie der Beitritt von weiteren 15 erschienenen Brauereien.

Herr Hans Sion, der Nestor des Kölsch, wird auf der Mitgliederversammlung vom 30.06.1948 zum Vorsitzenden bestellt. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verband 44 Mitglieder.

Nach dem Tode von Herrn Sion im Jahre 1998 wird Digl. Ing. Heinrich Becker 1. Vorsitzender. In den drei Jahrzehnten, in denen Heinrich Becker den Verband führte, entstand nicht nur die Kölsch-Konvention, sondern das Kölsch wurde auch als geschützte geographische Angabe in Brüssel eingetragen.

Der Kölner Brauerei-Verband e.V. hat seit dem 12. Juni 2013 einen neuen Vorstand. Nachdem Gaffel-Chef Heinrich Becker nach 30 Jahren sein Amt an der Verbandspitze zur Verfügung stellte, übernehmen Melanie Schwartz (Malzmühle), Alexander Rolff (Früh) und Astrid Schmitz-DuMont (Sünner) fortan den Schutz der Bierspezialität "Kölsch" und die Leitung des Verbandes als gleichberechtigte Vorstandmitglieder. Alle drei Mitglieder der Verbandspitze sind "geborene" Brauer aus traditionsreichen Kölner Familienunternehmen.

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